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(iBusiness) Das Internet wird für Händler immer wichtiger, wie eine aktuelle Studie des Kölner ECommerce-Center Handel (ECC Handel) verdeutlicht. Immer mehr Einzel- und Großhändler nutzen Web-Anwendungen zur Optimierung ihrer internen Abläufe, haben eine eigene Website und betreiben einen eigenen Online-Shop. Auch welche Ziele die Händler mit dem Web-Engagement verfolgen, hat die Studie ermittelt.
Anzeige Laut Ergebnissen der Studie 'Internet im Handel 2006' von ECC Handel ist der Anteil von deutschen Händlern mit einer eigenen Website rapide gestiegen. Während 1999 noch etwa ein Drittel aller Befragten offline war, verfügen mittlerweile über zwei Drittel (knapp 80 Prozent) der Handelsunternehmen über eine eigene Website. Dabei gibt es Unterschiede zwischen dem Einzel- und Großhandel: Während rund 87 Prozent der Großhändler mittlerweile eine eigene Website haben, sind es bei den Einzelhändlern nur 75 Prozent. Rund zwölf Prozent der Einzelhändler wollen noch in diesem oder im kommenden Jahr in eine eigene Website investieren. Ingesamt haben 25 Prozent der Einzelhändler noch keine eigene Webpräsenz. Bei den Großhändlern planen 5,3 Prozent einen eigenen Web-Auftritt. Laut 'ECC Handel'-Chef Kai Hudetz "ist auch die Zahl der Händler mit einem eigenen Webshop gestiegen". Zudem hätten die ECommerce-Händler ihre Umsätze weiter gesteigert.
Zudem nutzen Händler immer stärker Online-Services, um ihre internen Geschäftsprozesse zu optimieren, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Hauptsächlich verwenden sie das Web dabei für die Kommunikation per E-Mail, die Abwicklung von Bankgeschäften und die Informationsbeschaffung. Zur Beratung von Kunden oder Kundenservices und den standardisierten Datenaustausch wird das Web dagegen weniger stark eingesetzt. Bei den Zielen, die die Händler mit ihrem Internet-Engagement verfolgen, hat laut ECC Handel in den vergangenen Jahren "eine deutliche Entwicklung" stattgefunden. Bei der Erststudie 1999 standen die Ziele 'Kundenakquisition' und 'Kundenbindung' noch eindeutig im Vordergrund. Diese Ziele sind zwar weiterhin von hoher Bedeutung, doch habe die Optimierung der Beschaffung und der internen Abläufe an Bedeutung gewonnen. Es zeige sich, dass das Internet von den Handelsunternehmen zunehmend zur Unterstützung des gesamten Wertschöpfungsprozesses genutzt wird.
Für die Studie befragte ECC Handel 2.390 deutsche Handelsunternehmen. Der Berichtsband zur Studie mit den kompletten Ergebnissen soll voraussichtlich Anfang Oktober erscheinen. Er kann bei Kai Hudetz (k.hudetz@ecc-handel.de) für rund 25 Euro vorbestellt werden.
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